Skip to main content

Die DGAW beim 20. Aschermittwochsseminar des LVR Sachsen in Dresden

Pressemitteilungen

Die DGAW beim 20. Aschermittwochsseminar des LVR Sachsen in Dresden

Wir müssen für die Genehmigungsbehörden so sexy werden wie TESLA!

Wir müssen Innovationen wagen, die Digitalisierung nutzen und die deutsche Angst vor Fehlern überwinden!

Titel des Eröffnungsstatements von Thomas Obermeier war: „Auswirkungen des Kohleausstiegs auf die Abfallwirtschaft in Deutschland“. Anschließend wurde – ganz in der Aschermittwochstradition Tacheles gesprochen sowohl über Herausforderungen als auch über Chancen:

  • In Deutschland und der EU fehlen insgesamt rund 40 Mio. t Verbrennungskapazitäten
  • In der EU werden noch immer ein Großteil der Abfälle deponiert
  • Die Genehmigungsverfahren für Neuanlagen sind langwierig
  • Der Einsatz von Rezyklaten muss gefördert werden durch Schaffung von Marktanreizen oder Substitutionsquoten
  • Eine Änderung des Verbraucherverhaltens ist schwierig, deshalb müssen Hersteller und Entsorger in die Pflicht genommen werden und zusammenarbeiten
  • Virgin-Material ist gegenüber recyceltem Material zu günstig, häufig werden an das recycelte Material zusätzlich höhere Anforderungen gestellt

Am Ende wurden Lösungen und Optimismus gefordert:

  • Die Branche hat trotz mangelndem Vollzug viel erreicht
  • Wir brauchen eine verstärkte Kommunikation zwischen Herstellern und Entsorgern
  • Wir brauchen moderne Verbrennungskonzepte mit Carbon Capture
  • Wir müssen CO2 als Rohstoff sehen
  • Wir müssen für die Genehmigungsbehörden so sexy werden wie TESLA!
  • Wir müssen Innovationen wagen, die Digitalisierung nutzen und die deutsche Angst vor Fehlern überwinden!