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Die Kreislauf- und Abfallwirtschaft trifft sich zum Austausch von Wissenschaft und Praxis 2027 an der Hochschule Bremen.

Gastgeber:

Prof. Dr.-Ing. Silke Eckardt, Korektorin für Forschung und Transfer, Zukunftsfähige Energieversorgung und Ressourceneffizienz

Prof. Dr. Martin Wittmaier, Leiter des Instituts für Energie und Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH
 

Hintergrund und Ziele

Produkte und Rohstoffe möglichst lange und mit hoher Wertschöpfung zu nutzen sowie auch einen möglichst hohen Anteil von Abfällen als Rohstoff in die Wirtschaft zurückzuführen. Damit sollen die Ziele der Kreislaufwirtschaft – Schutz von Menschen und Umwelt, Schonung der natürlichen Ressourcen und Klimaschutz – verfolgt werden. Die Transformation von einer linearen zur zirkulären Wirtschaftsweise trägt zur Erreichung dieser Ziele bei. Vor diesem Hintergrund kommt der Forschung eine erhebliche Bedeutung zu. Diese, aber insbesondere auch die beteiligten Forschenden zu fördern, ist die zentrale Zielsetzung des jährlich stattfindenden DGAW–Wissenschaftskongresses.

Förderung der Nachwuchswissenschaft

Der Kongress versteht sich als Plattform, auf der der Fachöffentlichkeit aktuelle Ergebnisse der Hochschul- und hochschulnahen Forchung auf dem Gebiet der Kreislauf- und Abfallwirtschaft vorgestellt und diskutiert werden. Die Einreichung der Forschungsthemen erfolgt vor allem auf Promotionsniveau. Der Kongress wird getragen von einem wissenschaftlichen Beirat, der aktuell ca. sechzig Professuren umfasst, die den Großteil der deutschsprachigen Hochschlullandschaft dieses Fachgebietes repräsentieren. Der Kongress richtet sich somit gezielt an den wissenschaftlichen Nachwuchs und hat damit ein Alleinstellungsmerkmal in der Tagungslandschaft der Branche. Der Beirat unterstützt die Durchführung des Kongresses und die Teilnehmer:innen.

Plattform zur Netzwerkbildung

Der Kongress bietet die ideale Basis für eine Vernetzung der Wissenschaftler:innen und der wissenschaftlichen Institutionen untereinander und mit der Praxis. Er dient der Wirtschaft als Forum, um sich ein Bild über den Stand der Wissenschaft und über zukünftige Enwticklungen zu machen sowie um Kontakt zu den beteiligten Wissenschafter:innen aufzunehmen. Damit ist der Kongress ein hervorragendes Forum Für den Austausch zwichen Wissenschaft und Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, kommunalen Unternehmen und der (Fach-)Öffentlichkeit. 

Tagungsband

Die wissenschaftlichen Beiträge der Kongresse werden in Tagungsbänden dokumentiert und sind über die DGAW abrufbar.

Der DGAW-Wissenschaftspreis

Eine Fachjury vergibt zum Abschluss des Kongresses den renommierten DGAW-Wissenschaftspreis. In den Kategorien Vortrag und Poster erhalten die jeweils drei besten Beiträge einen Geldpreis in Höhe von 1.500€ / 1.000 € / 500 €. Als Sachpreise erhalten die Preisträger ein Jahresabonnement der Müll und Abfall, Fachzeitschrift für Kreilauf- und Ressourcenwirtschaft, sowie Sachbücher des Verlages Springer Vieweg.

Sonderpreis der ITAD

Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) vergibt auch in diesem Jahr den ITAD-Sonderpreis. Mit dem Preis werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gefördert, die mit ihren Innovationen einen Mehrwert für die vielfältigen Themengebiete der Abfall- und Kreislaufwirtschaft bieten. 

Ablauf

Die Teilnehmer:innen können sich für einen Vortrag und/oder eine Posterpräsentation bewerben. Die Anzahl der Vorträge im Programm ist aus zeitlichen Gründen auf ca. 20 Vorträge begrenzt. Die eingereichten Beiträge werden durch den wissenschaftlichen Beirat zugelassen und für einen Vortag oder für ein Poster ausgewählt. Die Themen der Posterpräsentationen werden in kurzen Pitches von den Teilnehmer:innen auf der Bühne mündlich vorgestellt und in einem Ausstellungsforum präsentiert. Das detaillierte Programm wird von der wissenschaftlichen Organisaton erstellt. Die Bekanntgabe der Vorträge und Poster erfolgt Mitte November 2026. Die Tagungsleitung erfolgt durch die Beiratsmitglieder. 

Bewerbungen

Die Teilnehmer:innen bewerben sich durch Einreichung eines Abstracts. Die Anbindung an eine Universität/Hochschule ist Voraussetzung für die Einreichung. Das Abstract (eine Seite) sollte folgende Punkte beinhalten: Fragestellung, Methodik, Durchführung, Ergebnisse, Diskussion und Fazit. Bei noch nicht abgeschlossenen Arbeiten sollten Teilergebnisse, bzw. der zu erwartende Ergebnisbereich vorgestellt werden. Die Einreichungen können auf deutsch oder englisch erfolgen, die Kongresssprache ist deutsch.
Die Bekanntgabe der Vorträge und Poster erfolgt Mitte November 2026.
Das Abstract (Dateiname: Beginnend mit dem Nachnamen) ist mit einem Einreichungsformular per Email unter dem Stichwort Wissenschaftskongress 2027 einzureichen an: info@dgaw.de. Einreichungsfrist ist der 25.09.2026. Anprechpartnerin:  Birte Turk (Tel. 0160-8430071).

Downloads

Deutsche Fassungen: Flyer Call For Papers, Anforderungsprofil an das Verfassen von Abstracts, Einreichungsformular
Engliche Fassungen: Flyer Call For Papers, Instructions for abstract submission, submission form

Teilnahmebeitrag

Für die Teilnahme am Kongress ist für die Vortragenden (inkl. Poster) oder DGAW-Mitglieder eine Gebühr von 180 € zu entrichten. Ansonsten beträgt die Teilnahmegebühr 210 €.
Darin enthalten sind die Verpflegung an beiden Kongresstagen, die Abendveranstaltung sowie der Tagungsband. Für die Preisträger des Vorjahres ist die Teilnahme kostenfrei. Die Rechnungen werden nach Eingang der Anmeldung versandt.

Anmeldung

Wir bitten alle Teilnehmer:innen (Vortragende, Aussteller, Beirat, Sponsoren, Sonstige Gäste) um Anmeldung über folgenden Link (wird noch eingestellt).

Kongressprogramm

Das Programm steht ab November 2026 an dieser Stelle zum Download bereit. 

Rahmenprogramm - DGAW Young Professionals Day

Wissenschaft trifft Wirtschaft - Leaders of Tomorrow - Workshop am 01.03.2027 (14.00 bis 17.00, HS Bremen)
Ziel des Kongresses ist nicht nur die Vernetzung der Wisschenschaftler:innen untereinander, sondern auch die Kontaktaufnahme zu Wirtschaftsunternehmen der Branche. Jungen Akademikerinnen und Akademikern und Experten aus den Unternehmen bietet sich der perfekte Rahmen zum Austausch und zur Kontaktaufnahme. Vor diesem Hintergrund wird seit 2025 im Rahmen des DGAW-Young Professional Days am Kongressvortag ein Förderprogramm für Nachwuchskräfte Wissenschaft trifft Wirtschaft - Leaders of Tomorrow durchgeführt. Dieses interaktive Format bietet eine exklusive Plattform, auf der 25 Teilnehmende mit Führungskräften aus der Wirtschaft zusammenkommen. Die Teilnehmenden gewinnen wertvolle Impulse für den Einstieg ins Berufsleben, können eigene Perspektiven einbringen und unmittelbar Kontakte zu Führungskräften aus dem Sponsorenkreis der DGAW knüpfen. Die Teilnahme ist für die Studierenden kostenfrei.
Als Vertreter aus der Wirtschaft standen im Rahmen des 15. Kongresses 2026 Julia Stadler (Co-CEO STADLER Anlagenbau GmbH), Dr. Joachim Manns (COO EEW Energy from Waste GmbH) und Dr. Markus Helftewes (COO Veolia Deutschland GmbH), der selber als Preisträger 2012 am 2. DGAW-Wissenschaftskongress teilgenommen hatte, zur Verfügung. Das dreistündige Format wurde von der FW Management Consulting GmbH geleitet. Feedback 2026.

Young Professionals - Exkursionen und Abendprogramm am 01.03.2027
In Kooperation mit der Hochschule Bremen wird ein attraktives Programm aus Anlagenbesichtigungen und einem Abendprogramm geplant, das ausreichend Raum für Einblicke in die Praxis und für den persönlichen Austausch bietet.

Feedback aus Wissenschaft und Wirtschaft

Organisation

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis - Universität Innsbruck
Organisatorische Leitung: Birte Turk (turk@dgaw.de) in Kooperation mit der Hochschule Bremen, Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft

Ausblick

2028: HS Bochum, FB Bau- und Umweltingenieurwesen: Prof. Dr.-Ing. Peter Hense
2029: Universität Leoben, Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft: Prof. Dr. mont. Roland Pomberger
2030: ggf. HS Darmstadt
2031: Universität Rostock, Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt - Professur für Abfall- und Stoffstromwirtschaft: Prof. Dr. mont. Michael Nelles

Wir danken den Sponsoren

Der Kongress bietet Sponsoren aus Industrie und Verwaltung ein einmaliges Forum, um sich zu präsentieren und potentielle Fach- und Führungskräfte anzusprechen. 
Für die Förderung dieses für den wissenschaftlichen Nachwuchs einzigartigen Kongresses möchten wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken. Mit Ihrer Unterstützung können wir innovative Lösungen für die Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft gemeinsam voran treiben!

Wir danken dem wissenschaftlichen Beirat

Zur Zeit sind ca. 60 Lehrstühle aus dem deutschsprachigen Raum im Beirat vertreten:

Wissenschaftliche Organisation
Prof. Dr.-Ing. Anke Bockreis (Univ. Innsbruck)
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich (TU Dortmund)
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme (FH Münster)
Prof. Dr. Kathrin Greiff (RWTH Aachen)
Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert (Univ. Stuttgart)
Prof. Dr. David Laner (Universität Kassel)
Prof. Dr. Mario Mocker (OTH Amberg-Weiden)
Prof. Dr. mont. Michael Nelles (Univ. Rostock/DBFZ Leipzig)
Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker (RWTH Aachen)
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger (HS Trier)
Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter (TU Berlin)
Prof. Dr. Martin Wittmaier (HS Bremen)
Prof. Dr.-Ing. Jörg Woidasky (HS Pforzheim)

Wissenschaftlicher Beirat
Prof. Dr. habil. Christian Abendroth (BTU Cottbus-Senftenberg)
Prof. Dr. rer. pol. Heinz Georg Baum (HS Fulda)
Prof. Dipl.-Ing. Frank Baur (HTW des Saarlandes)
Prof. Dr.-Ing. Burkhard Berninger (OTH Amberg-Weiden)
Prof. Dr.-Ing. Carla Cimatoribus (HS Esslingen)
Prof. Dr.-Ing. Joachim Dach (HS Konstanz)
Prof. Dr.-Ing. habil. Christina Dornack (TU Dresden)
Prof. Dr.-Ing. Silke Eckhardt (HS Bremen)
Hon. Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke (Fraunhofer UMSICHT-ATZ)
Hon. Prof. Dr. Henning Friege (Leuphana Univ. Lüneburg, TU Dresden)
Prof. Dr. rer. nat. habil. Julia Gebert (TU Braunschweig)
Prof. Dr.-Ing. Gilian Gerke (HS Magdeburg-Stendal)
Prof. Dr.-Ing. Christian Gierend (Universität der Bundeswehr München)
Prof. Dr.-Ing. Daniel Goldmann (TU Clausthal)
Prof. Dr.-Ing. Susanne Hartard (HS Trier)
Prof. Dr. Andrea Heilmann (HS Harz)
Prof. Dr.-Ing. Christoph Helbig (Univ. Bayreuth)
Prof. Dr. Peter Hense (HS Bochum)
Prof. Dr. Soraya Heuss-Aßbichler (Ludwig Maximilians Universität München)
Prof. Dr.-Ing. Robert Holländer (Univ. Leipzig)
Prof. Dr. rer. nat. techn. Marion Huber-Humer (Univ. für Bodenkultur Wien)
Prof. Dr. Wolfgang Klett (Kunz Rechtsanwälte Köln, RWTH Aachen)
Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft (Bauhaus-Univ. Weimar)
Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta (TU Hamburg)
Prof. Dr.-Ing. Achim Loewen (HAWK Göttingen)
Prof. Dr. Alice do Carmo Precci Lopes (HS Darmstadt)
Prof. Dr.-Ing. habil. Anette Müller (Bauhaus-Universität Weimar)
Prof. Dr.-Ing. Annette Ochs (HS Wismar)
Prof. Stefan Pauliuk (Univ. Freiburg)
Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Roland Pomberger (Montanuniv. Leoben)
Dipl.-Ing. Dr. mont. Arne Ragoßnig (RM Umweltkonsulenten ZT GmbH)
Prof. Dr. techn. Helmut Rechberger (TU Wien)
Prof. Dr.-Ing. Alfons Rinschede (Westfälische Hochschule)
Prof. Dr.-Ing. Stefan Salhofer (Universität für Bodenkultur Wien)
Prof. Dr. Miriam Sartor (TH Köln)
Prof. Dr. rer. nat. Liselotte Schebek (TU Darmstadt)
Prof. Dr.-Ing. Helmut Seifert (Karlsruher Institut für Technologie KIT)
Prof. Dr.-Ing. Christian Springer (FH Erfurt)
Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann (TU Hamburg)
Prof. Dr.-Ing. Iris Steinberg (HS Darmstadt)
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Teipel (TH Nürnberg)
Prof. Dr.-Ing. Michael Vielhaber (Universität des Saarlandes)
Prof. Dr.-Ing. Daniel Vollprecht (Univ. Augsburg)
Prof. Dr.-Ing. Sören Weinrich (FH Münster)
Prof. Dr.-Ing. Renatus Widmann (Univ. Duisburg-Essen)
Prof. Dr. Henning Wilts (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH)
Prof. Dr.-Ing. Robert Wudtke (HS Nordhausen)
Prof. Dr.-Ing. Christoph Wünsch (HS Merseburg)